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Uniklinikum Heidelberg: Beschäftigte brauchen Entlastung jetzt …

Uniklinika

Uniklinikum Heidelberg: Beschäftigte brauchen Entlastung jetzt verbindlich per Tarifvertrag

Kundgebung auf dem Vorplatz der medizinischen Klinik
Banner mit Aufschrift "Mehr von uns ist besser für alle" ver.di Mehr von uns ist besser für alle

Kranke Pfleger gibts schon genug. Wir haben heute klar gemacht, dass wir für den Gesundheitschutz der PatientInnen UND der Pflegekräfte #mehrPersonal und vernünftige Mindestbesetzungsregeln auch am Uniklinikum Heidelberg brauchen! Der Arbeitgeber soll endlich am Freitag, 27.10. Verhandlungen zusagen.

Heute war unsere erste Protest-Aktion am Uniklinikum #Heidelberg zu den Tarifverhandlungen für mehr Personal und Entlastung. 80 KollegInnen haben bei der Aktion gezeigt: sie wollen #Entlastungjetzt, nicht irgendwann! Sie setzen sich dafür ein, dass der Arbeitgeberverband der Uniklinika BaWü endlich mit ver.di Entlastung und #mehrPersonal verhandelt: #TVEntlastung #mehrvonunsistbesserfüralle

Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017 ver.di Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017
Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017 ver.di Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017
Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017 ver.di Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017
Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017 ver.di Protestkundgebung Uniklinikum Heidelberg am 24.10.2017

Der Arbeitgeberverband der Uniklinika Baden-Württemberg ist noch nicht bereit, mit ver.di Tarifverhandlungen über Entlastung und mehr Personal aufzunehmen.

„Die Personalnot – auch an der Uniklinik Heidelberg – muss dringend abgestellt werden. Auch hier funktioniert die Versorgung der PatientInnen nur noch, weil Beschäftigte ständig einspringen, Überstunden machen und/oder ihre Pause nicht nehmen. Die Arbeitgeber sind für den Gesundheitsschutz verantwortlich, daher sind sie auch in der Pflicht, eine ausreichende Mindestpersonalausstattung sicher zu stellen.“, sagt Monika Neuner, die vor Ort zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin fürs Gesundheitswesen. Für Freitag, den 27.10. hat der Arbeitgeberverband Uniklinika Baden-Württemberg ver.di bisher nur ein Gespräch angeboten. „Wir wollen aber echte Verhandlungen und Regelungen zu Entlastung und mehr Personal. Und das nicht irgendwann, sondern jetzt.“, so Neuner.

Am Dienstag, 24.Oktober beteiligen sich daher Beschäftigte des Uniklinikums Heidelberg an einer Protestaktion um 14.45 Uhr auf dem Vorplatz der medizinischen Klinik. „Damit geben sie das Signal: ‚Wir brauchen einen Tarifvertrag Entlastung und sind aktionsbereit‘ “, so Monika Neuner weiter. „Die Beschäftigten arbeiten am Limit – auch an der Uniklinik. Daher rufen wir sie auch dazu auf, Grenzen gegenüber Ihrem Arbeitgeber zu setzen. Alle Bereiche brauchen dringend Entlastung, sichergestellt durch tarifvertragliche Regelungen. Wenn die Arbeitgeber nicht zügig und zielgerichtet mit uns für mehr Personal in der Pflege verhandeln, legen wir nach.“

Irene Gölz, ver.di-Verhandlungsführerin für die vier Uniklinika in Baden-Württemberg: „Nach über zwei Monaten Warten auf Verhandlungen ist nun die Geduld der Beschäftigten an den Uniklinika restlos aufgebraucht. Der Entzug von freiwilligen Leistungen sollte eine ausreichende Warnung an die Arbeitgeber sein, nicht mehr länger auf Zeit zu spielen. Auch das Verweigern von Verhandlungen kann eines nahen Tages ein Streikgrund sein.“

Parallel zu Aufforderungen für Tarifverhandlungen für Entlastung und mehr Personal gegenüber Arbeitgebern in neun Bundesländern, wendet sich ver.di an die Politik. ver.di verlangt, dass im Koalitionsvertrag verbindliche Personalvorgaben für alle Pflegebereiche im Krankenhaus gesetzlich regelt werden.

Charité grüßt Uniklinika Baden-Württemberg ver.di Charité grüßt Uniklinika Baden-Württemberg

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