Handel

XXXL Solifest "Wir rocken den Stuhl"

Skandal bei XXXL

XXXL Solifest "Wir rocken den Stuhl"

Der Abend im Gewerkschaftshaus war ein voller Erfolg. Künstlerinnen und Künstler aus der Region traten im vollbesetzten Otto-Brenner-Saal ohne Gage auf und erklärten sich solidarisch mit den "freigestellten" XXXL-Beschäftigten. 

Die schönsten Fotos des Abends sind >hier auf den Seiten der IG Metall< zu sehen.

Und einen >Rückblick von Bernd Köhler gibt es hier<

Mittwoch, 16. März 2016, 19 Uhr

Gewerkschaftshaus Mannheim

 

MIT DABEI:

- DIRK MÜHLBACH (Schauspieler)
- CLAUS-BOESSER FERRARI (Akustik Guitar trifft Electronics)
- EWO2 (Bernd Köhler, Jan Lindqvist und Joachim Romeis) – Vorwärts, doch nichts vergessen ...
- BLANDINE BONJOUR und ALFREDO BAUMGARTNER (Lieder gegen Armut und Gleichgültigkeit)
- RAFFAELLE BELCANTO (die legendäre Stimme aus dem Jungbusch, mit Hits zum Mitsingen)
- GIZEM GÖZÜACIK (internationale Solidaritätslieder)
- DER ALSTOMCHOR (aus dem GE-Betrieb, der selbst von Massenentlassungen betroffen ist)
- QUERBEAT (Show- und Gesangs-Performance – extra zum Thema)
- PANIK FÜR UDO (die legendäre Udo Lindenberg-Coverband)
- MONIKA-MARGRET STEGER (Schauspielerin)

Moderation und Koordination: Bernd Köhler

Infos zum Programm und den Beteiligten: http://www.ewo2.de/01_home/stuhlrocken.htm

XXXL Solifest zg XXXL Solifest  – Plakat zum XXXL-Solifest "Wir rocken den Stuhl" am 16.3.2016 in Mannheim
  • Hintergrund

    Vor die Tür gesetzt

    Am ersten Februar wurden 99 Beschäftigte bei XXXL Mann Mobilia mit sofortiger Wirkung und ohne Begründung auf die Straße gesetzt, indem ihnen die Freistellung von ihrer Arbeit erklärt wurde – manchen nach Jahrzehnte langer Beschäftigung bei Mann Mobilia. ver.di und Betriebsrat kritisierten das Vorgehen des Unternehmens als „skandalös und rechtswidrig“. Ein Antrag des Betriebsrates auf Erlass einstweiliger Verfügungen scheiterte vor dem Arbeitsgericht Mannheim, die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg steht noch aus. Mittlerweile wurden 32 der Betroffenen in einer anderen Gesellschaft von XXXL in Mannheim – eine „soziale Auswahl“ gab es hier nicht – eingestellt; den betroffenen Betriebsratsmitgliedern wurde bislang kein Angebot auf Weiterbeschäftigung angeboten.

    ver.di setzt sich zusammen mit dem Betriebsrat dafür ein, dass die Arbeitsplätze der restlichen Freigestellten und der Schutz der Belegschaft durch den Betriebsrat erhalten bleiben. Zurzeit werden Gespräche zur Aufnahme von Verhandlungen zu einem Interessenausgleich und Sozialplan zwischen Betriebsrat und Unternehmen geführt.

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