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Post vergleicht ver.di mit einer Sekte

Deutsche Post AG

Post vergleicht ver.di mit einer Sekte

in einem internen vertraulichen Schreiben an die Mitarbeiter der Deutsche Post AG bezeichnet die Deutsche Post AG die Gewerkschaft ver.di als Sekte.
 
"Bitte beachten Sie, dass Sie sich mit zunehmender Streikdauer immer mehr in die Fänge von ver.di begeben. Hier ist es fast wie in einer Sekte: Durch die …"

Des weiteren wird behauptet dass sich das variable Entgelt und auch das Weihnachtsgeld verringert, Rentenansprüche gekürzt werden usw.
 
"Dies ist kein tragbares Verhalten in einer Sozialpartnerschaft. Gerade von einem Unternehmen, in dem der Staat noch mit 21 Prozent Anteil der größte Aktionär ist, erwartet man einen fairen Arbeitskampf" sagt Gewerkschaftssekretär Christian Oswald (ver.di Rhein-Neckar)

Post vergleicht ver.di mit einer Sekte zg Post vergleicht ver.di mit einer Sekte

Pressemitteilung vom 30.06.2015
Die Deutsche Post AG lässt bei befristet Beschäftigten aus Baden-Württemberg die Arbeitsverträge zum 30. Juni 2015 auslaufen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Kräfte, die an den Streikmaßnahmen von ver.di teilgenommen haben. Damit will die Post AG „offenkundig ein Exempel statuieren“.

„Das ist wieder einmal ein glatter Verstoß gegen das Grundgesetz und das darin erhaltenen Streikrecht. Das Verhalten der Post ist ein sozialpolitischer Skandal und eines milliardenschweren Weltkonzerns unwürdig“, so Arnold Püschel, ver.di Landesfachbereichsleiter Postdienste, Speditionen und Logistik.

Arbeit ist bei der Post genug vorhanden, trotzdem droht den betroffenen Beschäftigten ab morgen die Arbeitslosigkeit. ver.di wird den betroffenen Mitgliedern Rechtschutz gewähren.

Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Freitag fortgesetzt. Püschel: „Dieser Umgang mit befristet Beschäftigten wird die Verhandlungen schwer belasten. Der unbefristete Arbeitskampf wird solange fortgesetzt, bis eine Einigung erzielt wird.“

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