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Stadtmission: Verhandlungen aufgenommen

Stadtmission: Verhandlungen aufgenommen

Gemeinsame Presseerklärung der Evang. Stadtmission Heidelberg und ver.di Rhein-Neckar
Heidelberg, den 2. Oktober 2013

Verhandlungen aufgenommen

Am 2. Oktober 2013 haben die Evang. Stadtmission und die Gewerkschaft ver.di in Heidelberg Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen und Einkommen der rund 1.500 Beschäftigten der Evang. Stadtmission Heidelberg aufgenommen. „Wir sprechen mit der Gewerkschaft ver.di über verbindliche Regelungen und konkrete Verbesserungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtmission, Prof. Dr. Uwe Ikinger. Dass Gewerkschaften in die Regelung von Arbeitsbedingungen bei Kirche und Diakonie einbezogen werden, ist auch eine Forderung des Bundesarbeitsgerichts in seinem Urteil vom November 2012. Maßgeblich werden zukünftig  auch entsprechende Vereinba­rungen auf Ebene des Spitzenverbandes, des Diakonischen Werkes Baden sein.
Den Verhandlungen vorangegangen war eine Urabstimmung, in der sich 98 % der bei ver.di organisierten Beschäftigten der Stadtmission  für einen unbefristeten Streik ausgesprochen hatten. Der Streik wurde aufgrund der nun begonnenen Verhandlungen vorerst ausgesetzt. „Wir folgen dem Willen unserer Mitglieder, bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen und Einkommen direkt mitbestimmen zu können Dies geht nur in Verhandlungen auf Augenhöhe zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften“, so Irene Gölz, ver.di-Verhandlungsführerin.
Die erste Verhandlungsrunde verlief in einer ausgesprochen konstruktiven Atmosphäre. Beide Seiten haben ihre Forderungen benannt und einen weiteren Zeitplan verabredet. Die Verhandlungen gehen am 20.November in die 2. Runde.

Kontakt:
Evang. Stadtmission Heidelberg: Christian Wetzel, Tel.: 06221 483 270
Gewerkschaft ver.di: Irene Gölz, Tel: 0151 / 11 80 62 84

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