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Rente geht uns alle an

Einladung

Rente geht uns alle an

Vortrag und Diskussion mit Annelie Buntenbach, DGB-Bundesvorstand
Rente geht uns alle an DGB Rente geht uns alle an

 

Mittwoch, 6. September 2017
19:30 - 21:30 Uhr
Otto-Brenner-Saal im
Gewerkschaftshaus
Hans-Böckler-Str. 1
Mannheim

 

Begrüßung

Katja Udluft, Geschäftsführerin
ver.di Rhein-Neckar

Grußworte

Lars Treusch, Regionalgeschäftsführer
DGB Nordbaden

Vortrag und Diskussion

Annelie Buntenbach
Analyse der derzeitigen Rentensituation
Wer ist in welcher Weise betroffen?
Ziele der Rentenkampagne des DGB
Perspektiven

Moderation

Einhart Klucke

Die Wirtschaft floriert, die statistischen Arbeitslosenzahlen sinken - doch die Armut wächst. Ein Beschäftigter müsste heute 45 Jahre lang bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden 11,50 €/h verdienen, um im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherungsschwelle von 773 €, dem Existenzminimum, zu erhalten.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband meldete in seinem Armutsbericht von Anfang März 2017, der Daten für das Jahr 2015 auswertet, dass die Armutsquote in Deutschland von 2014 auf 2015 nochmals gestiegen sei, und zwar von 15,4 auf 15,7 Prozent - ein historischer Höchststand. Die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die unterhalb der Armutsschwelle leben müssen, hat laut diesem Bericht von 2005 bis 2015 um 49 % zugenommen.

Der DGB fordert mit seiner aktuellen Rentenkampagne einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. „Dazu müssen wir prekäre Arbeit und Arbeitslosigkeit bekämpfen, für gleiche Löhne von Frauen und Männern sorgen und gleichzeitig die Rente stark aufstellen. Ein stabiles und verbessertes Rentenniveau und ein starker Solidarausgleich für niedrige Renten müssen jetzt umgesetzt werden“, so Annelie Buntenbach. „Daran müssen sich alle Parteien vor und nach der Bundestagswahl 2017 messen lassen.“