Tarifrunde Einzelhandel 2017

Kaufhöfe und H&Ms streiken aus dem laufenden Betrieb und lassen …

Tarifrunde Einzelhandel

Kaufhöfe und H&Ms streiken aus dem laufenden Betrieb und lassen die Kunden stehen

Die Beschäftigten von Kaufhof Mannheim Paradeplatz und Kaufhof N7 und die Beschäftigten von Kaufhof Heidelberg Hauptstraße haben heute 26.06.2017 im laufenden Betrieb ihre Arbeitsplätze verlassen und sind erneut in den Streik getreten.

Ebenso ihre Kolleginnen und Kollegen der beiden Mannheimer H&M Filialen und H&M Heidelberg.

Bereits heute Morgen waren die Beschäftigten Kaufhof Heidelberg Bismarckplatz, Kaufland Mannheim, Ikea Walldorf in den Streik getreten.

Gewerkschaftssekretären Sabine Möller:
„Die Aufregung in den Kaufhöfen und bei H&M in der Region war heute groß. Mitten im Geschäftsbetrieb verließen die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze und traten erneut in den Streik. Ohne Tarifabschluss wird es keine Ruhe im Einzelhandel geben.“

Am Dienstag, 27.06.2017, „Landesweiter Streiktag“ mit Demonstration und Kundgebung in Mannheim. Wir erwarten ca. 1.000 streikende Verkäuferinnen und Verkäufer aus Baden-Württemberg und der Pfalz.

  • Treffen der Streikenden ab 11.00 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus Mannheim.
  • 12.15 Uhr Demonstration zum Paradeplatz Mannheim.
  • 13.00 Uhr Kundgebung am Paradeplatz mit ver.di Landesbezirksleiter Martin Gross und ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Franke.
real Brühl zg Streikimpressionen von real Brühl
real Brühl zg Streikimpressionen von real Brühl
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Am Samstag blieb das Kinderland bei IKEA geschlossen zg Am Samstag blieb das Kinderland bei Ikea geschlossen

ver.di bestreikt heute, am Montag, 26. Juni 2017, folgende Einzelhandelsbetriebe:

  • Mannheim: Kaufland Mannheim
  • Heidelberg: Kaufhof Bismarckplatz, Esprit Hauptstraße
  • Walldorf: Ikea Walldorf
  • Brühl: real (Solidaritätsstreik)

 

  • ver.di hat den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen zum 31. März 2017 gekündigt und fordert für die rund 490.000 Einzelhandelsbeschäftigten im Land:

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 %
    • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 €
    • Tarifliches Mindesteinkommen von 1.900 €
    • Laufzeit: 12 Monate

    Zudem wird an die Arbeitgeberseite die Forderung gerichtet, gemeinsam die Tarifverträge des Einzelhandels für allgemeinverbindlich erklären zu lassen – wie es bis zum Jahr 2000 üblich war –, um gegen Lohndumping im Einzelhandel vorzugehen.

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