Tarifrunde Einzelhandel 2017

über 1000 Streikende kommen nach Mannheim zu Protestkundgebung

Tarifrunde Einzelhandel

über 1000 Streikende kommen nach Mannheim zu Protestkundgebung

Tarifkonflikt spitzt sich zu


(Mannheim, 27.6.2017) Heute kommen über 1000 Streikende aus dem Raum Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Heilbronn, Mannheim, Heidelberg und 160 streikende Gäste aus Rheinland-Pfalz.

Ablauf-Info:

  • 11.00 – 12.00 Uhr: Streikende versammeln sich vor dem Mannheimer Gewerkschaftshaus.
  • 12.00 – 13.00 Uhr: Demonstration mit Begleitung einer „Samba Trommlertruppe vom Trommelpalast Mannheim“ vom Gewerkschaftshaus über die Marktstraße zum Paradeplatz.
  • 13.00 Uhr: Kundgebung auf dem Paradeplatz mit heißer Musik. ver.di Landesbezirksleiter Martin Gross sowie Bernhard Franke, Verhandlungsführer für den Einzelhandel, sprechen zu den Streikenden.
  • Das Ende ist für 14.00 Uhr geplant.


In der Kurpfalz streiken heute Beschäftigte von Kaufhof, Real, H+M, Esprit, Kaufland und Ikea.

Landesfachbereichsleiter Bernhard Franke:
„Seit 31.03.2017 ist unser Tarifvertrag ausgelaufen und die Händler spielen weiter auf Zeit. Nur die Einzelhändler lassen die Beschäftigten auf mehr Geld so lange warten. Wir machen jetzt mehr Druck, um bei den Tarifverhandlungen am 30.06.2017 endlich ein verhandlungsfähiges Angebot zu bekommen.“

   - - - - - - PRESSESCHAU - - - - - - - - - - -

SWR aktuell berichtet über den Streiktag

 Bericht des Mannheimer Morgen

Das Rhein-Neckar-Fernsehen berichtet

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung

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  • ver.di hat den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen zum 31. März 2017 gekündigt und fordert für die rund 490.000 Einzelhandelsbeschäftigten im Land:

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 %
    • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 €
    • Tarifliches Mindesteinkommen von 1.900 €
    • Laufzeit: 12 Monate

    Zudem wird an die Arbeitgeberseite die Forderung gerichtet, gemeinsam die Tarifverträge des Einzelhandels für allgemeinverbindlich erklären zu lassen – wie es bis zum Jahr 2000 üblich war –, um gegen Lohndumping im Einzelhandel vorzugehen.

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