Tarifrunde Einzelhandel 2017

Streiks gehen am Dienstag, 18.07.2017 weiter

Tarifrunde Einzelhandel

Streiks gehen am Dienstag, 18.07.2017 weiter

Kundgebung am Bismarckplatz in Heidelberg

Kundgebung heute 18.7.2017 ab 11:30 Uhr in Heidelberg auf dem Bismarckplatz

Demonstration durch die Hauptstraße bis Esprit ab ca. 12:15 Uhr

ver.di erwartet ca. 200 Streikende aus der Kurpfalz

ver.di bestreikt heute, am Montag, den 17. Juli 2017, folgende 10 Einzelhandelsbetriebe:

  • Mannheim: Kaufhof Mannheim P1, Kaufhof Mannheim N7, H+M Mannheim O7, H+M Mannheim E1, Kaufland Mannheim
  • Heidelberg: Kaufhof Bismarckplatz, H+M Hauptstraße, Kaufhof Hauptstraße, Esprit, Kaufland Rohrbach
  • Walldorf: Ikea Walldorf
  • Dossenheim: Kaufland
  • Bei den Tarifverhandlungen am 10.07.2017 legten die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vor. Dieses Angebot reichte nicht aus um diesen Tarifkonflikt zu lösen:

    • April - Mai 2017 keine Erhöhung
    • Ab 1.6.2017 Erhöhung um 2 Prozent
    • Ab 1.4.2018 eine Erhöhung um 1,8 Prozent
  • Auch bei der vierten Verhandlungsrunde am 30.06.2017 legten die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vor.

  • In der dritten Verhandlungsrunde im Einzelhandel Baden-Württemberg am 31. Mai 2017 legten die Arbeitgeber nur ein geringes Verbesserungsangebot vor:

    Das vorgelegte Angebot sieht über eine Laufzeit von 24 Monaten folgende Erhöhungen der Löhne und Gehälter sowie Ausbildungsvergütungen vor:

    • ab 1. Juni 2017 um 1,5 Prozent (nach zwei Nullmonaten)
    • ab 1. April 2018 um weitere 1,0 Prozent

    Zusätzlich haben sie Einmalzahlungen (nicht tabellenwirksam) in Höhe von 150 € pro Jahr angeboten.

  • ver.di hat den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen zum 31. März 2017 gekündigt. Unsere Forderungen für die rund 490.000 Einzelhandelsbeschäftigten im Land:

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6%
    • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100€
    • Tarifliches Mindesteinkommen von 1.900€
    • Laufzeit: 12 Monate

    Zudem wird an die Arbeitgeberseite die Forderung gerichtet, gemeinsam die Tarifverträge des Einzelhandels für allgemeinverbindlich erklären zu lassen – wie es bis zum Jahr 2000 üblich war –, um gegen Lohndumping im Einzelhandel vorzugehen.

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