Tarifrunde Großhandel 2017

Mini-Angebot in der zweiten Runde

Tarifrunde Großhandel

Mini-Angebot in der zweiten Runde

Tarifinfo 03-2017: Wertschätzung sieht anders aus! ver.di Tarifinfo 03-2017: Wertschätzung sieht anders aus!

 

 

Stuttgart, 16. Mai 2017

Ludwigsburg – Die heutigen Verhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten des baden-württembergischen Groß- und Außenhandels ergaben noch keine Annäherung der Tarifparteien. Die Arbeitgeberseite legte ein erstes Angebot vor, das von ver.di als völlig unzureichend zurückgewiesen wurde.

Das Angebot sieht bei einer Laufzeit von 24 Monaten folgende Tariferhöhungen vor:

  • ab 1. April 2017: 1,3 %
  • ab 1. April 2018: 1,3 %

Die ver.di-Verhandlungskommission wies das Angebot als viel zu niedrig zurück. Die vorgeschlagenen Erhöhungen lägen deutlich unter den zu erwartenden Preissteigerungen und bedeuteten massive Reallohnsenkungen. ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Franke: „Dieses Angebot ist geradezu eine Provokation. Weiterarbeiten für weniger Geld ist mit uns nicht drin. Damit ist der Protest in den Betrieben vorprogrammiert; die kommenden Wochen werden heiß.“

Die Verhandlungen sollen am 12. Juni in Ettlingen (Radisson Blu-Hotel, Am Hardtwald 10) fortgesetzt werden.

ver.di hat die Entgelttarifverträge zum 31. März 2017 gekündigt und fordert Tariferhöhungen um 5,6 %; die Ausbildungsvergütungen sollen um 80 € erhöht werden.

Bereits in den vergangenen Wochen fanden im Land erste Proteste in Großhandelsbetrieben statt. ver.di wird nun zu Warnstreiks aufrufen.

5,6% mehr für Alle!

  • 80 Euro mehr für Azubis!

  • Mit diesen Forderungen gehen wir in die Tarifrunde 2017.

    Die Unternehmen im Groß- und Außenhandel präsentieren seit Jahren hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse und auch die Prognosen für 2017 sind vielversprechend. Die Beschäftigten haben es deshalb verdient, an der guten Entwicklung der Branche angemessen beteiligt zu werden.

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