Tarifrunde SRH 2015

Warnstreik bei SRH Reha in Heidelberg

Tarifrunde SRH

Warnstreik bei SRH Reha in Heidelberg

(Stuttgart, 20. Januar 2015) Unter dem Motto „Über 10 Jahre ohne Gehaltserhöhung sind genug“ ruft ver.di die Beschäftigten der SRH Berufliche Rehabilitation GmbH mit ihren Standorten in Karlsbad und Heidelberg-Wieblingen am morgigen Mittwoch zum Warnstreik auf. Am Mittag findet eine Kundgebung vor der Hauptverwaltung (Bonhoefferstr. Ecke Gutachweg) statt.

Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren mehrere Sanierungsschritte mitgetragen und dabei auf viel Geld verzichtet. Da sich die Finanzlage des Unternehmens inzwischen stabilisiert, fordern die Beschäftigten eine Tariferhöhung von 300 Euro. Auch nach drei Verhandlungsrunden und Protestaktionen hat die Arbeitgeberseite bis heute kein verhandelbares Angebot vorgelegt. Statt 300 Euro mehr im Monat bieten die Arbeitgeber in einigen Berufsgruppen monatlich 50 Euro und in anderen nur 30 Euro mehr an, für die Dauer von zwei Jahren. Deshalb ruft ver.di nun die Beschäftigten zu einem vierstündigen Warnstreik auf.

300 Euro jetzt! ver.di SRH Reha Kampfente

„30 Euro mehr, das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, nach zehn Jahren der Stagnation. Weitere Gehaltseinbußen können die Beschäftigten nun wirklich nicht mehr hinnehmen. Sie erwarten nun zu Recht, dass endlich ein positives Signal an sie gesendet wird, und das Signal kann nur eine wirklich starke Gehaltserhöhung sein“, so die in Heidelberg zuständige Gewerkschaftssekretärin Annelie Schwaderer.

Ablauf:

Die Streikenden am Standort Wieblingen treffen sich am Mittwoch um 10 Uhr auf dem Platz vor dem Seminarzentrum und werden ab dann die weiteren Streikenden in einem kleinen Demozug abholen. Gegen 11:00 werden die Kolleginnen und Kollegen aus dem Beruflichen Rehazentrum Karlsbad-Langensteinbach mit etwa 30 Streikenden eintreffen. Sie werden begleitet von der ver.di Verhandlungsführerin Hanna Binder. Gegen 12:00 Uhr werden sich die Streikenden an der Hauptverwaltung (Bonhoefferstr. Ecke Gutachweg) zu einer Streikkundgebung treffen, erwartet werden insgesamt etwa 80-90 Teilnehmerinnen.

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