Tarifrunde Öffentlicher Dienst 2018

Der Öffentliche Dienst streikt am 11. April 2018

Tarifrunde Öffentlicher Dienst 2018

Der Öffentliche Dienst streikt am 11. April 2018

Kundgebung mit Frank Bsirske auf dem Paradeplatz

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde waren die Arbeitgeber nicht bereit die Höhe oder die Struktur unserer Forderung zu akzeptieren. Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag lehnen sie als falsch und gefährlich ab! Sie wollen eher in den höheren Entgeltgruppen stärkere Entgeltsteigerungen ermöglichen. Bei der derzeitigen Kostenentwicklung zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt sieht ver.di jedoch auch dringenden Handlungsbedarf bei den unteren Einkommensgruppen.

Trotz „Festtagsstimmung“ in der Wirtschaft und hohen Steuereinnahmen sind die Arbeitgeber nicht bereit, die Arbeit im öffentlichen Dienst entsprechend zu würdigen. Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarif- und Besoldungsrunde mit dem Bund und den Kommunen ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt wurde, erhöht ver.di vor der dritten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April den Druck mit ganztägigen Streiks.

Im Bezirk Rhein-Neckar ist für den 11. April 2018 ein ganztägiger Streik geplant. Folgende Bereiche werden sich unter anderem am Streik beteiligen:

  • Müllabfuhr und Straßenreinigung Stadt Mannheim
  • Stadtentwässerung Stadt Mannheim
  • Müllabfuhr und Straßenreinigung Stadt Heidelberg
  • Kitas Stadt Mannheim
  • Jugendamt Mannheim
  • Fachbereich Bildung / Stadt Mannheim
  • Technisches Rathaus Mannheim
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim/Heidelberg
  • Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV)
  • Nationaltheater Mannheim
  • Theater Heidelberg
  • Sparkasse Rhein-Neckar Nord
  • Universitätsmedizin Mannheim

sowie weitere Bereiche der Städte Heidelberg und Mannheim.

Ab 7:30 Uhr werden 3 Demonstrationszüge durch Mannheim zum Paradeplatz ziehen. Ab 8:30 Uhr ist eine zentrale Kundgebung auf dem Paradeplatz in Mannheim geplant. Hauptredner wird der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske sein.

  • Unsere Forderungen:

    •  Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
    • Laufzeit 12 Monate
    • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
    • Tarifierung der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikantenverhältnisse
    • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

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