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Auch am Samstag: Streik bei real

Einzelhandel

Auch am Samstag: Streik bei real

Streiks gegen Tarifflucht

Auch am Samstag, den 14.07.2018, streiken mit Arbeitsbeginn weiterhin die Beschäftigten des

  • real-Markts in Neu-Edingen und
  • real-Markts in Brühl

Ziel ist, die Tarifverträge des Einzelhandels für die real-Beschäftigten wieder zur Geltung zu bringen.

 Die real-Oberen haben den Ausstieg aus den ver.di-Tarifverträgen beschlossen.

 Die real GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Metro Konzerns. In den 282 Filialen sind bundesweit 34.000 Menschen beschäftigt.

Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche haben in den hiesigen Märkten Betriebsversammlungen stattgefunden. Große Empörung herrscht über die Flucht des real-Arbeitgebers aus den ver.di Tarifverträgen.

Stattdessen soll ein Billig-Tarifvertrag mit dem DHV zur Anwendung kommen. Danach würden die Gehälter um 20 – 40% abgesenkt werden. Das Urlaubsgeld soll um ca. 600 € und das Weihnachtsgeld um 1.360 € für die Kassiererinnen abgesenkt werden. Zusätzlich soll die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 37,5 Std. auf 40 Std. ohne Lohnausgleich erhöht werden.

real Streiktag am 14. Juli 2018 in Mannheim Sabine Möller real Streiktag am 14. Juli 2018 in Mannheim
Streiktag Freitag, der 13. Juli  bei real in Brühl zg Streiktag Freitag, der 13. Juli bei real in Brühl
Auch in Neu-Edingen wurde am Freitag, 13. gestreikt. zg Auch in Neu-Edingen wurde am Freitag, 13. gestreikt.
  • Siehe auch:

    Pressemitteilung von ver.di Baden-Württemberg vom 13. Juli

  • Über 500 Streikende bei Real in Baden-Württemberg

    Über 500 Beschäftigte der baden-württembergischen Real-Märkte haben heute die Arbeit niedergelegt und protestieren gegen die Tarifflucht ihres Arbeitgebers. Betroffen von den Warnstreiks sind 24 Märkte, in denen in der Regel heute jeweils Fach-Abteilungen nicht mit Personal besetzt sind. Streikende versammelten sich am Vormittag zu zwei Kundgebungen in Ettlingen und Böblingen-Hulb vor den dortigen Real-Standorten.
    Grund für die Arbeitsniederlegungen ist, dass die Metro für die Beschäftigten von Real durch einen Übergang in die Metro Services GmbH Einkommenskürzungen um durchschnittlich 23 Prozent, längere Arbeitszeiten und viele weitere Verschlechterungen einführen will.

    Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „Diesem Generalangriff auf die Arbeitsbedingungen von tausenden Beschäftigten, davon vielen Frauen in Teilzeit, werden wir nicht tatenlos zuschauen. Die Spaltung der Belegschaft wird dem Konzern nicht gelingen. Das zeigt die heutige Beteiligung und beeindruckende Solidarität der Kolleginnen und Kollegen.“

    Gestreikt wird heute in diesen 24 Märkten: Ettlingen (2), Karlsruhe (2), Freiburg (2) und Lahr. Streikende aus Karlsruhe, Lahr, Freiburg und Ettlingen nahmen an einer gemeinsamen Streikkundgebung in Ettlingen teil.
    In Böblingen (2), Kirchheim/N., Oberjettingen, Sindelfingen, Gerlingen, Donaueschingen, Singen, Tuttlingen, Filderstadt, Balingen, Dettingen/E., Kirchentellinsfurt, Tübingen, Nürtingen. Streikende demonstrierten in Böblingen-Hulb.
    Außerdem noch Brühl und Neu-Edingen (Streik vor Ort)

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