Aktuelles & Konflikte

Soziale Arbeit ist unverzichtbar – immer!

Offener Brief

Soziale Arbeit ist unverzichtbar – immer!

Unterstütze die Interessen der Beschäftigten der Sozialen Arbeit – Unterschreibe den Offenen Brief von ver.di!

Du hast ein Kind in der Kita? Du hast Angehörige, die auf Assistenz angewiesen sind oder normalerweise in einer Behindertenwerkstatt arbeiten? Dein Sohn oder deine Tochter hängt in Nicht-Pandemie-Zeiten im Jugendzentrum rum?

Dann unterstütze die Interessen der Beschäftigten der Sozialen Arbeit – Unterschreibe den Offenen Brief von ver.di!

Die aufgezählten Bereiche gehören alle zur Sozialen Arbeit. Hier arbeiten Kita-Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspfleger*innen und die Köch*innen oder Hausmeister*innen der Einrichtungen. Alle diese Beschäftigten sind stark durch z.B. die Notbetreuungsregelungen in Kitas oder die weitgehende Schließung von Behindertenwerkstätten von der Corona-Pandemie betroffen – so wie ihr, deren Familienangehörige und Freund*innen normalerweise von diesen, in ver.di organisierten Beschäftigten begleitet, betreut und in ihrer Autonomie und Entfaltung unterstützt werden. Ihr wisst es daher sehr gut:

Die Arbeit dieser Kolleg*innen ist unverzichtbar!

In dieser Situation auf Kurzarbeit zu setzen, wie es viele Träger der Sozialen Arbeit tun, und zur Begründung auf Finanzierungsprobleme zu verweisen, wäre fatal: Gerade jetzt bedarf es des vollen Einsatzes der Kolleg*innen und der ist zu finanzieren!

Aktuell führt die Situation zu großer Unsicherheit. Statt des erforderlichen, vorausschauenden und professionellen Handelns erleben die Beschäftigten der Sozialen Arbeit einen Zustand der Lähmung und des Stillstandes, dessen Folgen derzeit in ihrer Dramatik noch gar nicht abschließend abzusehen sind. Die soziale Isolation aufgrund von Corona führt grade in problematischen sozialen Umgebungen und Verhältnissen eher zu steigenden Anforderungen an die Soziale Arbeit. Das gilt auch und gerade für die aktuelle Situation, in der z.B. eine gute Balance zwischen dem Interesse von Müttern und Vätern, ihr Kind wieder in die Kita geben zu können, und dem Gesundheitsschutz sowohl für die Kinder als auch die Beschäftigten gefunden werden muss.

Auch schon vor Corona waren die Arbeitsbedingungen der Kolleg*innen in der Sozialen Arbeit prekär. Für den Schutz der Beschäftigten und der Adressat*innen ihrer Arbeit und für die Anerkennung der geleisteten Arbeit macht sich ver.di stark: In einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger*innen fordert ver.di, die Soziale Arbeit in der Corona-Krise entsprechend ihrer wichtigen Bedeutung zu berücksichtigen. So sollen alle Bereiche der Sozialen Arbeit weiter durch ihre bisherigen Kostenträger vollständig finanziert werden, damit in der Krise die Handlungsfähigkeit und soziale Infrastruktur Deutschlands erhalten bleiben. Weitere Forderungen von ver.di beziehen sich u.a. auf den Gesundheitsschutz und auf eine deutlich bessere Personalausstattung, die es ermöglicht, kontinuierlich und auch in Krisenzeiten fachlich begründet und angemessen zu handeln.

 

Es kommt jetzt auf jede Stimme an: Unterstütze die Kolleg*innen und unterschreibe den Offenen Brief auf https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/

 

denn: Soziale Arbeit geht uns alle an!

#wirsindunverzichtbar