Tarifrunde Einzelhandel 2021

Arbeitgeber ohne Angebot

Tarifrunde Einzelhandel

Arbeitgeber ohne Angebot

Nächste Verhandlungsrunde: 21. Juni

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 20. Mai über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel legten die Arbeitgeber noch kein erstes Angebot vor.

Die ver.di-Verhandlungskommission hat dieses Verhalten scharf kritisiert und den Arbeitgebern vorgeworfen, die Tarifrunde unnötig zu verlängern. "Die Beschäftigten brauchen möglichst bald mehr Geld, denn die Preise steigen seit Jahresbeginn wieder deutlich an", erklärte ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Franke. "Kommen Sie Ihrer Verantwortung nach! So wie es jeder/jede Beschäftigte täglich von früh bis spät am Arbeitsplatz tut!"

Die Arbeitgeber forderten, zunächst über „differenzierte“ Tarifregelungen zu sprechen, um von der Pandemie betroffene Unternehmen nicht zusätzlich zu belasten. ver.di hatte dazu bereits zusammen mit den Tarif- forderungen die Bereitschaft übermittelt, in tarifgebundenen Betrieben und Unternehmen in nachgewiesenen Notlagen flexible Lösungen tarifvertraglich zu vereinbaren.

Ohne Druck werden sich die Arbeitgeber nicht bewegen. Deshalb: Jetzt aktiv werden!

Am 21. Juni wird weiterverhandelt.

 

Unsere Tarifforderungen, die die Große Tarifkommission am 17. März beschlossen hat:

  • 4,5 % plus 45 € mehr für alle!
  • Tariflicher Mindestlohn: 12,50 € / Stunde!
  • Die Azubi-Vergütungen sollen um jeweils 100 € erhöht werden!
  • Aufstockung des Kurzarbeitsgeldes auf 100 %
  • Erhöhung der Sozialzulage auf 25 bzw. 35 €
  • Einer für alle – die Tarifverträge sollen für allgemeinverbindlich erklärt werden!

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