Tarifrunde Öffentlicher Dienst der Länder 2021

    Warnstreik am PZN in Wiesloch wird am 16.11. fortgesetzt

    Tarifrunde der Länder 2021

    Warnstreik am PZN in Wiesloch wird am 16.11. fortgesetzt

    Ganztägiger Streik mit Demonstration am 16.November durch Wiesloch im Rahmen der Tarifauseinandersetzung öffentlicher Dienst der Länder
    Warnstreikaufruf am 16.11. PZN ver.di Warnstreikaufruf am 16.11. PZN

    In der Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder ruft ver.di Rhein-Neckar am kommenden Dienstag, 16.11. die PZB-Beschäftigten zu einem ganztägigen Streik auf.

    „Die Wut und Enttäuschung der Beschäftigten in den Zentren für Psychiatrie war bei der ersten Streik- Kundgebung am 8.11. deutlich spürbar. Am kommenden Dienstag wird es einen landesweiten und ganztägigen Warnstreik an den meisten Zentren geben, auch Wiesloch beteiligt sich daran. Diesen bereiten wir vor Ort gründlich und umsichtig vor, da wir mit einer sehr hohen Streikbeteiligung rechnen.“, so Monika Neuner, Gesundheitsexpertin von ver.di Rhein-Neckar.

    „Wir erwarten weiterhin eine sehr hohe Streikbereitschaft. Die Beschäftigten stehen hinter den Forderungen und wollen ihr Grundrecht auf Streik wahrnehmen – auch in der Pflege. Ver.di hat der PZN-Geschäftsleitung die hohe Streikbereitschaft, die Belegungsreduzierungen und Terminverlegungen zur Folge haben müssten, frühzeitig mitgeteilt. Bisher ist die Geschäftsleitung nicht bereit mit ver.di eine geordnete Notdienstvereinbarung, die dies ermöglicht, abzuschließen. ver.di hat erklär,t die Notdienste wie angekündigt als alleiniger Sozialpartner sicherzustellen. Die Kolleg*innen leisten hier jeden Tag Immenses, um ihren Patient*innen gerecht zu werden, sie hätten sich mehr Respekt für Ihr Grundrecht auf Streik von ihrem Arbeitgeber gewünscht.“ , so Neuner weiter.

    Um 8.30 beginnt die Streik-Demonstration an der Hauptzufahrt des PZN, Heidelberger Str 1a in 69168 Wiesloch. Hauptredner bei der Kundgebung auf dem Adenauerplatz gegen 9.00 Uhr ist der ver.di-Landesleiter Martin Gross: „Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen haben schon vor Corona nicht das Gehalt bekommen, das sie mit ihrer täglichen Arbeit verdienen. Die Pandemie hat sie enorm zusätzlich belastet. Die Pandemie hat aber auch wie unter einem Brennglas die Defizite in den Kliniken, in Baden-Württemberg in den neun Zentren für Psychiatrie, sichtbar gemacht. Selten war eine Forderung so berechtigt wie die nach 300 Euro mehr für alle Beschäftigten in diesem Bereich.“

    Hintergrundinfos:
    ver.di fordert für alle Beschäftigte im Gesundheitswesen des öffentlichen Dienstes der Länder tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.
    Die Verhandlungen werden in dritter Runde am 27. und 28. November 2021 in Potsdam fortgesetzt.
    Bei den Zentren für Psychiatrie arbeiten rund 10.000 Beschäftigte. Die gut 27.000 Beschäftigte der Unikliniken fallen nicht unter den Tarifvertrag der Länder, sondern haben einen eigenen Tarifvertrag.

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