Tarifrunde öffentlicher Dienst 2023

Warnstreik am 6. März

Tarifrunde öffentlicher Dienst 2023

Warnstreik am 6. März

Impressionen vom Paradeplatz

Am Montag, 6. März, waren Beschäftigte aus den Gemeinden Ilvesheim, Schwetzingen, Hemsbach, der Sparkasse Rhein Neckar Nord, der Bundesagentur für Arbeit, dem Nationaltheater Mannheim sowie die Beschäftigten der Stadt Mannheim ohne den Sozialpädagogischen Bereich zum Streik aufgerufen. Der Schwerpunkt lag auf dem Gewerblichen Bereich mit dem Stadtraumservice und der Stadtentwässerung der Stadt Mannheim. Zwei Demonstrationszüge durch die Stadt trafen sich am Vormittag zur Kundgebung auf dem Paradeplatz Mannheim.

  • Hintergrund

    ver.di fordert für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Das Ergebnis soll später zeit- und wirkungsgleich auf Beamt:innen, Richter:innen, Soldat:innen und Soldaten sowie Versorgungsempfänger:innen übertragen werden. ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP, der GEW, der IG BAU und dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die erste von drei verabredeten Verhandlungsrunden war am 24. Januar in Potsdam, die zweite Runde am 22. und 23. Februar 2023. Die dritte und letzte verabredete ist vom 27. bis voraussichtlich 29. März 2023.

    In Baden-Württemberg arbeiten nach Zahlen des Statistischen Landesamtes von 2022 rund 236.000 Tarifbeschäftigte bei den Kommunen. Etwa 67 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, die Teilzeitquote beträgt rund 44 Prozent (insgesamt inklusive Beamt:innen). Außerdem haben die bundesweiten Verhandlungen unter anderem Auswirkungen auf den Verlauf der Tarifrunde von rund 10.000 Beschäftigten bei der Agentur für Arbeit und über 3.000 Beschäftigten bei der Deutschen Rentenversicherung im Land.

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