Tarifrunde öffentlicher Dienst 2023

Rund 4000 Streikende beim regionalen Streiktag in Mannheim

24.03.2023
Regionaler Streiktag am 24. März 2023 in Mannheim

Das war ein entschlossenes Signal an die Arbeitgeberseite! Unter anderem die komplette Stadtverwaltung Mannheim, Abfallwirtschaft der Stadt Heidelberg, die Landkreisgemeinden Ilvesheim, Schwetzingen, Neckargemünd, Eppelheim und Hemsbach, die Sparkassen Rhein-Neckar- Nord und Heidelberg, das Theater Heidelberg und der pädagogische Bereich der Stadt Heidelberg, der komplette Nahverkehr, das Universitätsklinikum Mannheim, die Altenpflegeheime Mannheim, die Heidelberger Werkstätten, die Bundesagentur für Arbeit und die Deutsche Rentenversicherung haben heute gezeigt, dass wir ein faires Angebot bei den Tarifverhandlungen brauchen.

 

Siehe auch die Pressemitteilung vom 24.3.2023:
Mannheim beendet Streikwoche mit insgesamt über 34.000 Streikenden - Montag Verkehrsstreik und Pressekonferenz

 

 

  • Hintergrund

    ver.di fordert für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Das Ergebnis soll später zeit- und wirkungsgleich auf Beamt:innen, Richter:innen, Soldat:innen und Soldaten sowie Versorgungsempfänger:innen übertragen werden. ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP, der GEW, der IG BAU und dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die erste von drei verabredeten Verhandlungsrunden war am 24. Januar in Potsdam, die zweite Runde am 22. und 23. Februar 2023. Die dritte und letzte verabredete ist vom 27. bis voraussichtlich 29. März 2023.

    In Baden-Württemberg arbeiten nach Zahlen des Statistischen Landesamtes von 2022 rund 236.000 Tarifbeschäftigte bei den Kommunen. Etwa 67 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, die Teilzeitquote beträgt rund 44 Prozent (insgesamt inklusive Beamt:innen). Außerdem haben die bundesweiten Verhandlungen unter anderem Auswirkungen auf den Verlauf der Tarifrunde von rund 10.000 Beschäftigten bei der Agentur für Arbeit und über 3.000 Beschäftigten bei der Deutschen Rentenversicherung im Land.

     

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