AK gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

Protest gegen AfD und von Storch

Protest gegen AfD und von Storch

AK gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus schliesst sich dem Protest an
Banner des Arbeitskreis gegen Rassismus zg Banner des Arbeitskreis gegen Rassismus

 

Der verdi-Arbeitskreis gegen Rassismus,  Antisemitismus und Rechtsextremismus hat sich dem Protest gegen die erzreaktionäre Rednerin von Storch bei der AFD-Veranstaltung am 17.9. in Mannheim Schützenhaus angeschlossen und folgenden Redebeitrag gehalten:


Beschäftigte von Real müssen durch Gründung einer neuen Unternehmensgesellschaft unter Umgehung der Tarifverträge Lohnabsenkungen bis zu 40% für Neueingestellte hinnehmen.

Gerade fusionieren Kaufhof und Karstadt und es steht zu befürchten, dass sich auch hier die Arbeitgeber durch Gründung eines neuen Unternehmens aus der Tarifgemeinschaft verabschieden.

Immer schärfer wird den  Lohnabhängigen durch Androhung von Outsourcing und Standortverlagerung im Sinne der nationalen ‚Wettbewerbsfähigkeit' ‚ und sog. 'Standortsicherung’ niedrige Lohnabschlüsse, erhöhte Wochenarbeitszeiten und Aushebelung tariflicher Regelungen zugemutet. Die Alternative sind die elenden Bedingungen unter Hartz IV.  

Die AFD präsentiert sich als Partei für die sozial Schwachen und macht Flüchtlinge verantwortlich für ihre Misere.

Tatsache ist,  dass Frau Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg sich zum Ziel setzt, die Enteignung ostdeutscher Großgrundbesitzer und Adliger nach dem Krieg rückgängig zu machen. Verständlich, dass sie sich für die Abschaffung des Mindestlohnes einsetzt. Nur, warum sollten wir als Gewerkschafter*innen uns von dieser Partei vertreten fühlen? In der AFD streiten zwei Strömungen. Die einen kennzeichnen marktradikale Forderungen nach z.B. Abschaffung der Erbschaftssteuer oder Gewerbesteuer. Die anderen vertreten einen völkischen Antikapitalismus wie einst die NSDAP. Gilt die Nation als höchstes Gut, müssen Lohnabhängige ihre Interessen hinten anstellen.

Die AFD repräsentiert eine gefährliche, finanzstarke Macht von Millionären und Milliardären, die von der Ungleichheit der Menschen zutiefst überzeugt sind. 

Über Spenden und z.B. die Stiftung ‚Familienunternehmen‘ wird die AFD von Kapitalisten aus der Henkel AG, Ferdinand Erbgraf zu Castell oder der Schraubenmilliardär Theo Würth gefördert.

Die Ziele der AFD sind gewerkschaftsfeindlich. Der notwendige Kampf gegen ein global organsiertes Kapital, einen international statt findenden Abbau von sozialen Rechten kann nur auf Basis internationaler, gewerkschaftlicher Solidarität geführt werden.

Mitstreiter*innen im Arbeitskreis sind willkommen!
Kontakt zu uns über den ver.di-Bezirk Rhein-Neckar
bezirk.rhein-neckar@verdi.de
(am besten gleich in den Betreff schreiben, dass die Mail für den AK ist)