Erwerbslose

Milliarden-Schirm für Großkonzerne – für Hartz-IV-Empfänger nIX.- …

Gemeinwohl steckt an

Milliarden-Schirm für Großkonzerne – für Hartz-IV-Empfänger nIX.- nein Danke!

POLITISCHE VERANSTALTUNG im Rahmen der Armutswoche in Heidelberg (Gemeinwohl steckt an)

Sofortige Erhöhung des Regelsatzes um 100 €!

Wir brauchen die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich

MO 19.10.2020,.20:00 Uhr | Gemeindehaus der Evang. Hosanna Gemeinde, Vangerowstraße 5, 69115 Heidelberg (ehem. Markusgemeinde)

Schon 2008 in der kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftskrise, erhielten speziell die „systemrelevanten“ Banken Milliarden aus dem Steuertopf, In der jetzigen Krise, die durch Corona beschleunigt wurde, sind es hauptsächlich die großen weltweiten Konzerne, die üppig von der Regierung bedient werden. Beschäftigte, Kurzarbeitende , Hartz-IV-Empfänger*innen und viele Andere dürfen nicht die Rechnung dafür bezahlen. Auch in Coranazeiten können wir doppelte Vorsorge betreiben. Mit Abstand und Mund- Nasenschutz für Klarheit und Zusammenhalt zu sorgen. Aber auch selbst in Betrieben und auf öffentlichen Plätzen aktiv werden. Stärkt die Gewerkschaften und die bundesweite überparteilichen Montagsdemos. Sofortige Erhöhung des Regelsatzes um 100 €.
Arbeitslosengeld für die gesamte Dauer der Arbeitslosigkeit, die
 
Bei immernoch über 4 Millionen Kurzarbeitenden brauchen wir die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich.
 
Wir wollen eine Politik in der der Mensch „systemrelevant“ ist,also im Mittelpunkt steht und nicht der Profit.
 
Für den Montagsdemo-Infotisch freuen wir uns auf interessante Infos und /oder Literatur, die ihr mitbringen könnt. (natürlich auf antifaschistischer und antirassistischer Grundlage).
 
Für die musikalische Umrahmung sorgen Vera Würmell (Gitarre) und Rose Lang (Flöte.)
 
Veranstalter: Üsoligenial Heidelberg Rhein Neckar (Überparteiliche Solidarität gegen Sozialabbau) e.V., Montagsdemo Heidelberg, Verdi-Erwerbslosenausschuss Rhein-Neckar
Es gelten die Hygeneregeln mit Mund- Nasenschutz und entsprechender Abstand  Für Rückfragen bitte unter 01742973970 

 

 

  • Ein Bericht einer Teilnehmerin die zum ersten Mal bei einer der Herbstdemonstration teilnahm

  • Erfolgreiche Herbstdemo der bundesweiten Montagsdemo, coronabedingt in 7 großen Städten

    Die Montagsdemo Heidelberg, der gemeinnützige Verein Üsoligenial Heidelberg Rhein-Neckar e.V, sowie der Verdi Erwerbslosenauschuß Rhein Neckar mobilisierten erfolgreich am Samstag nach Stuttgart. Vom Wetter her hatten wir Glück, wir fuhren, bei guter Stimmung gemeinsam mit dem Baden-Württemberg Ticket, von Mannheim, Heidelberg über Heilbronn nach Stuttgart. Auch wer kein Geld hatte konnte durch unsere Solidarität mitfahren. Ein bunter Demonstrationszug von mehreren Hundert Teilnehmern zog vom Wilhelmsplatz durch die Innenstadt zum Schillerplatz, wo die Abschluss-Kundgebung stattfand. Direkt nach dem Fronttransparent war der Block der Jugend (Rebell und Flüchtlingsbewegung ), die gemeinsam eine temperamentvolle Trommlergruppe zusammenstellte und mit verschiedenen Parolen die Passanten auf die Demoziele aufmerksam machten. Wir sahen viele unterschiedliche Gruppen und Fahnen, bzw. Transparente, die die Montagsdemo als gemeinsame Plattform nutzten. Die Begrüßung der Teilnehmer auf der Auftaktkundgebung übernahmen im Namen der Koordinierungsgruppe Andreas Schweitzer aus Mannheim und Matz Müllerschön aus Heidelberg.  Es sprachen ein organisierter Pfleger zur Tarifauseinandersetzung und dem unverschämten zweimaligen Nullangebot der Bundesregierung unter dem Seehoferministerium, Kolleginnen und Kollegen aus den Daimler Betrieben mit ihren IGM Fahnen, wo der Vorstand tausende Arbeitsplätze abbauen will, um die Profite auf bis zu 10% zu erhöhen, der Frauenverband Courage berichtete über den 8 jährigen erfolgreichen Kampf gegen die Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit,  türkische Kollegen sprachen sich gegen das faschistische Erdoganregime und die militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit der CDU / SPD Regierung aus, ein Kollege aus Kaschmir berichtete über die dortige Kriegssituation,  dessen Region weltweit der größte Hotspot von Kriegswaffen sei,  die Umweltgewerkschaft sprach sich klar für Arbeitsplätze und Umweltschutz aus,  die Landesvorsitzende der MLPD Julia Scheller (Krankenschwester) problematisierte den Antikommunismus, der sich nicht nur gegen Kommunisten richtet, sondern auch gegen all diejenigen,  die den Kapitalismus nicht alternativlos sehen und es sprachen natürlich verschiedene Montagsdemos aus der südlichen Region der Bundesrepublik.  Für Üsoligenial e.V,  sprach Vera Würmell Aktivistin der MODE Heidelberg, ehemalige Altenpflegerin und MAV Vorsitzende die auch aktiv mit verschiedenen Liedern die Kundgebung kulturell bereicherte. Bei Sonnenschein fuhren wir, für manche ältere Kolleg*innen, etwas anstrengend, aber alle stolz und zufrieden mit dem Zug zurück nach Hause.  Ein Tag nach der tollen Aktion in 7 Städten gleichzeitig, für viele Millionen Menschen von Bedeutung.

  • Rede von Üsoligenial auf der erfolgreichen 17. Herbstdemo in Stuttgart

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Montagsdemonstranten,

    Wir als gemeinnütziger Verein Üsoligenial Heidelberg Rhein Neckar e.V.

    ausgesprochen  Überparteiliche Solidarität gegen Sozialabbau freuen uns an der 17. Herbstdemo teilzunehmen.

    Wir haben uns 2006 aus der Montagsdemo Heidelberg heraus gegründet, um Hartz 4 Empfänger besser zu beraten und zu begleiten, um ihre  Rechte gemeinsam durchzusetzen. Wir sind nach wie vor fester Teil der Heidelberger Montagsdemo. Unsere kompetente Beratung findet in den Räumen der Gewerkschaft Verdi statt, wo wir auch die Verdi Erwerbslosen des Rhein Neckarkreises stärken , die die heutige Herbstdemo ebenfalls  begrüßen.

    Bewußtheit schaffen, Aufklären, Zusammenhänge aufzeigen und vor allem selbst aktiv werden, das ist ebenfalls Teil der Beratung, die nicht zu kurz kommt.

    Wir sind auch im Rahmen der Armutswoche übernächste Woche in Heidelberg aktiv, wo 50 soziale und christliche Organisationen, eine Woche gegen Armut und Ausgrenzung gestalten.

    Unser Beitrag ist eine Veranstaltung am 19.10. nach der Montagsdemo, in kirchlichen Räumen, mit dem Titel:

    "Milliarden -Schirm  für die Großkonzerne - Für Hartz 4 Empfänger NIX - Nein Danke"                                                             Sofortige Erhöhung des Regelsatzes um 100.-€,                                                                  Wir brauchen die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich"

    Bei unseren Zielen, Zweck und Aufgaben in der Satzung heißt es:

    "Wir arbeiten auf antifaschistischer Grundlage und fühlen uns der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung verbunden"

     Wir unterstützen auch die verschiedenen lokalen Aktionen am 30 und 31. Oktober der gewerkschaftlichen KOS und anderen Bündnispartnern für die Erhöhung des Regelsatzes. Die im November im Parlament beraten werden.

     Weil wir gegen Arbeitslose 1. und 2. Klasse sind, haben wir auch die Forderung "Abeitslosengeld für die gesamte Dauer der Arbeitslosigkeit "

    Kämpfen wir zusammen,  für eine Politik in dem der Mensch systemrelevant wird, also im Mittelpunkt steht und nicht der Profit.

     

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